Online Erstberatung
Du bekommst nach der Buchung einen Link für ein Videogespräch zugeschickt, zu der von Dir gewünschten Zeit. Stelle sicher, dass Dein Handy oder Laptop eine funktionierende Kamera hat.
Vorort Erstberatung
In einer unserer Praxen lernst Du Deinen Arzt in einem Erstgespräch kennen. Du besprichst mit ihm Deine persönliche Situation und die mögliche Wirkung von Cannabis.
Online Folgeberatung
In der Folgeberatung besprechen wir Deinen Therapieverlauf, passen bei Bedarf die Dosierung an und klären Deine Fragen. So stellen wir sicher, dass Deine Behandlung optimal verläuft.
In 3 Schritten zu Deiner Beratung
So funktioniert's

1. Termin buchen
Erstelle einen Account oder gehe zum Login. Wähle dann Deinen passenden Termin direkt online. Nach der Buchung erhältst Du sofort eine Bestätigung mit allen wichtigen Informationen.

2. Beratung starten
Zum Termin triffst Du Deinen Arzt oder Deine Ärztin – online oder vor Ort. Ihr besprecht Deine Krankengeschichte, Symptome und Therapieziele.

3. Therapiebeginn
Am Ende erhältst Du eine ärztliche Einschätzung und, falls geeignet, eine Empfehlung für die weitere Behandlung oder ein Rezept.
FAQ
Cannabis Therapie: Die häufigsten Fragen und Antworten
Wer kann Cannabis auf Rezept bekommen – gelten z. B. chronische Schmerzen als medizinische Notwendigkeit, und wie prüfen Ärztinnen und Ärzte die Indikation?
Cannabis kann als Off-Label-Therapie bei vielen Indikationen zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass es eine Aussicht auf Besserung der Symptome gibt. Eine Cannabistherapie zu starten heißt, einen Therapieversuch zu starten.
Welche Rolle spielen THC und CBD bei Patient:innen mit schwerwiegenden Symptomen – gibt es eine Aussicht auf eine spürbare Verbesserung des Krankheitsverlaufs oder auf schwerwiegende Beschwerdelinderung?
In den meisten Fällen wirkt Cannabis symptomatisch. Die Ursache sowie der Verlauf der Erkrankung werden meist nicht verändert. Durch die veränderten Beschwerden kann es zu einer deutlich gesteigerten Lebensqualität kommen. Diese steht für Patient:innen oft im Vordergrund.
Was hat sich seit April 2024 für Patient:innen geändert? Welche Unterlagen brauchen Ärztinnen und Ärzte für ihre Einschätzung?
Cannabis ist seit April 2024 kein Betäubungsmittel mehr. Die Grundlage für den Beginn einer Therapie hat sich dadurch jedoch nicht verändert. Wenn es Unterlagen aus vorherigen Behandlungen gibt, erleichtern sie das Erstgespräch. Sie sind aber nicht zwingend erforderlich.
Wie unterscheiden sich THC und CBD in Wirkung und Nebenwirkungen bei chronischen Schmerzen, Multipler Sklerose und anderen schwerwiegenden Erkrankungen – und was bedeutet das für die medizinische Notwendigkeit?
THC und CBD wirken an den Cannabinoidrezeptoren unterschiedlich. THC wirkt auch im zentralen Nervensystem und kann die Sinneswahrnehmung beeinflussen, was bei Symptomen wie z. B. chronischen Schmerzen sinnvoll sein kann. CBD wirkt neben vielen anderen Wirkmechanismen ebenfalls im zentralen Nervensystem, jedoch ohne psychoaktive Wirkung. Präparate mit unterschiedlicher THC- und CBD-Zusammensetzung sind indikationsspezifisch unterschiedlich sinnvoll.
Wie erhalten Patient:innen ein Rezept für medizinisches Cannabis: Welche Kriterien (schwerwiegende Symptome, Aussicht auf eine spürbare positive Einwirkung) müssen erfüllt sein?
Wenn eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Therapie nicht verfügbar ist oder im Einzelfall nicht angewendet werden kann oder abgelehnt wird und eine „nicht ganz entfernt liegende Aussicht“ auf eine spürbar positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf oder auf schwerwiegende Symptome besteht.
Beides wird in Deinem Arztgespräch zusammen geprüft.
Welche Kosten für medizinisches Cannabis entstehen bei getrockneten Blüten oder Extrakten in standardisierter Qualität – und wann übernehmen Kassen die Therapie nach ärztlicher begründeter Einschätzung?
Damit die Kosten von der Krankenkasse übernommen werden, braucht man einen genehmigten Kostenübernahmeantrag. Dieser Antrag muss von einem Kassenarzt gestellt werden. Die Krankenkassen überprüfen dann den Antrag.
Die Therapie für Privatpatienten variiert je nach individueller Menge. Extrakte kosten 3–10 €/ml und Blüten kosten 4–12 €/g. Insgesamt ist ein mittlerer zweistelliger Betrag im Monat bei cannabisunerfahrenen Patient:innen realistisch.
Wie begleiten Ärztinnen und Ärzte Patient:innen nach der Verordnung (Follow-ups) – wie wird die spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf oder auf schwerwiegende Symptome dokumentiert?
Die Anzahl an Folgesprechstunden variiert je nach Erfahrung und Verlauf der Therapie. Als Faustregel gilt, dass man seinen Arzt zu Beginn der Therapie häufiger sieht, um Fragen und Nebenwirkungen sowie mögliche Umstellungen zu besprechen. Mit Stabilität und Fortschritt der Therapie kann die Anzahl der Kontakte dann reduziert werden. Dokumentiert wird in der digitalen Patientenakte, die nur von unseren Ärzt:innen zugänglich ist.
Cannabis-Patient werden
Das Erstgespräch
In einem etwa 30-minütigen Gespräch versuchen Dein Arzt und Du die beste Lösung für Dich zu finden. Ihr besprecht Symptome, ihre Häufigkeit und Intensität sowie Deine individuelle Belastung. Das hilft Deinem Cannabis Arzt dann, mit Dir zusammen die richtige Behandlung zu finden.
Unsere Ärztinnen und Ärzte sprechen auch mit Dir über andere Vorerkrankungen. So können wir möglichen Nebenwirkungen und Risiken vorbeugen.
Im Falle einer Aussicht auf spürbare Besserung wird eine individuelle Therapie geplant. Dabei werden die Darreichungsform (Vape, Öl, Kapsel, Blüte usw.) und die Dosis festgelegt.
Gleichzeitig wird besprochen, wann und ob ein Folgegespräch sinnvoll ist und wann ein Folgerezept auf Fragebogenbasis in Frage kommt.
Der rechtliche Rahmen für eine Behandlung mit medizinischem Cannabis wird ebenfalls besprochen (Fahrtauglichkeit, Arbeitssicherheit, Reisen, Missbrauch).
Das Folgegespräch
Im Folgegespräch prüft Dein Arzt mit Dir zusammen, wie die Therapie wirkt und ob Anpassungen nötig sind. Was hat sich in Deinem Leben verändert seit der Therapie? Ist eine allgemeine Leistungsfähigkeit gegeben?
Wir erfassen Deine Ziele und Symptome (z. B. Schmerz, Schlaf, Alltagsfunktion), sprechen über Nebenwirkungen, Verträglichkeit und mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Je nach Verlauf passen wir Dosis, THC/CBD-Verhältnis und ggf. die Darreichungsform (Vape, Öl, Kapsel, Blüte) an – nach dem Prinzip „start low, go slow“.
Der Weg zur Cannabistherapie – Schritt für Schritt
- (Wenn vorhanden) Unterlagen sammeln: Diagnoseberichte, Medikamentenliste, bisherige Therapien, relevante Befunde.
- Erstgespräch: Eignung, Therapieziele, Nutzen-Risiko-Abwägung.
- Therapieauswahl & Startdosis: „Start low, go slow, stay low“ mit klaren Anpassungsregeln.
- Kontrolltermine (Follow-ups): Wirksamkeit, Nebenwirkungen, Feineinstellung von Dosis, Sorte, Einnahmezeit.
- Langzeitbetreuung: Dokumentation, Atteste, Rezeptanpassungen, sinnvolle Begleittherapien (Schlafhygiene, Bewegung, Stressreduktion).
Welche Fragen in der Sprechstunde besprochen werden können
- Indikation & Ziele: „Passt Cannabis zu meinem Beschwerdebild? Ich habe chronische Schmerzen, welche Verbesserungen sind realistisch?“
- Wirkprofil: Unterschiede zwischen THC, CBD, Terpene, Aldehyde, Ester „Entourage-Effekt“, Indica vs. Sativa.
- Form & Anwendung: THC-Vape vs. Cannabis-Öl vs. Cannabis-Kapsel vs. Cannabisblüte – Wirkeintritt, Wirkdauer, Steuerbarkeit.
- Dosierung & Timing: Tagesstruktur, Umgang mit Toleranz, Pausen, Uhrzeit oder situative Einnahme (Schmerzspitzen, Angst, Schlaf).
- Sicherheit: Nebenwirkungen, Fahrtauglichkeit, Arbeitsschutz, Sucht- und Missbrauchsrisiko, Pausen.
- Wechselwirkungen: Interaktionen von Cannabis-Medikamenten mit Antidepressiva, Gerinnungshemmern, Antikonvulsiva u. a.
- Alltag & Lebensstil: Sport, Ernährung, Koffein, Alkohol, Stressmanagement, Schlaf.
- Dokumente & Verlauf: Wann sollte eine Änderung in der Therapie stattfinden? Wann ist ein Therapietagebuch sinnvoll?
Schon Erfahrung mit Cannabis? Darum kann eine Sprechstunde trotzdem wertvoll sein
- Feinjustierung statt „Trial & Error“: Kleinste Änderungen in Sortenprofilen oder Dosis können Wirkung und Verträglichkeit stark beeinflussen.
- Therapiesicherheit: Früherkennung von Nebenwirkungen (z. B. Tagesmüdigkeit, Herzrasen, Angst) oder Interaktionen bei neuen Medikamenten.
- Zielorientierte Optimierung: Objektive Verlaufsdaten und begründete Einschätzung (Schmerztagebuch, Schlaf-Tracker) statt reines Bauchgefühl.
- Lebensphasen & Indikationen ändern sich: Stress, neue Diagnosen, OPs oder Reisen erfordern Anpassungen.
- Recht & Verkehr: Aktuelle Empfehlungen zu Fahren, Arbeitsplatz, Reisen – sicher bleiben, rechtssicher handeln.
Häufige Fehler – und wie Du sie vermeidest
- Zu schneller Dosisaufbau: Erhöht Nebenwirkungen → lieber langsam eindosieren.
- Unpassende Darreichungsform: Beispiel: nur Öle bei Schmerzspitzen – hier kann ein Vape für raschen Wirkungseintritt sinnvoller sein.
- Keine Wechselwirkungsprüfung: Immer Medikamentenliste mitbringen und Updates mitteilen.
- Fehlende Verlaufsdokumentation: Ohne Daten ist Optimierung schwer – kurze wöchentliche Check-ins helfen.
- Selbstmedikation ohne ärztliche Begleitung: Erhöht Risiken & Unsicherheit bei Rezept, Fahrtauglichkeit und Compliance.
Vorbereitung auf Deinen Termin – Checkliste
- Aktuelle Diagnosen, Befunde, Medikamenten-/Allergieliste (wenn vorhanden)
- Symptomtagebuch (Schmerz, Schlaf, Anspannung, Migräne-Tage etc.)
- Bisherige Therapien: Nutzen/Nebenwirkungen
- Alltagsziele (z. B. 30 % weniger Schmerzspitzen, Durchschlafdauer +1 h)
- Fragenliste (Fahren, Arbeit, Reisen, Sport, Pausen)
Cannabis-Patient werden
Das Erstgespräch
In einem etwa 30-minütigen Gespräch versuchen Dein Arzt und Du die beste Lösung für Dich zu finden. Ihr besprecht Symptome, ihre Häufigkeit und Intensität sowie Deine individuelle Belastung. Das hilft Deinem Cannabis Arzt dann, mit Dir zusammen die richtige Behandlung zu finden.
Unsere Ärztinnen und Ärzte sprechen auch mit Dir über andere Vorerkrankungen. So können wir möglichen Nebenwirkungen und Risiken vorbeugen.
Im Falle einer Aussicht auf spürbare Besserung wird eine individuelle Therapie geplant. Dabei werden die Darreichungsform (Vape, Öl, Kapsel, Blüte usw.) und die Dosis festgelegt.
Gleichzeitig wird besprochen, wann und ob ein Folgegespräch sinnvoll ist und wann ein Folgerezept auf Fragebogenbasis in Frage kommt.
Der rechtliche Rahmen für eine Behandlung mit medizinischem Cannabis wird ebenfalls besprochen (Fahrtauglichkeit, Arbeitssicherheit, Reisen, Missbrauch).
Das Folgegespräch
Im Folgegespräch prüft Dein Arzt mit Dir zusammen, wie die Therapie wirkt und ob Anpassungen nötig sind. Was hat sich in Deinem Leben verändert seit der Therapie? Ist eine allgemeine Leistungsfähigkeit gegeben?
Wir erfassen Deine Ziele und Symptome (z. B. Schmerz, Schlaf, Alltagsfunktion), sprechen über Nebenwirkungen, Verträglichkeit und mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Je nach Verlauf passen wir Dosis, THC/CBD-Verhältnis und ggf. die Darreichungsform (Vape, Öl, Kapsel, Blüte) an – nach dem Prinzip „start low, go slow“.
Der Weg zur Cannabistherapie – Schritt für Schritt
- (Wenn vorhanden) Unterlagen sammeln: Diagnoseberichte, Medikamentenliste, bisherige Therapien, relevante Befunde.
- Erstgespräch: Eignung, Therapieziele, Nutzen-Risiko-Abwägung.
- Therapieauswahl & Startdosis: „Start low, go slow, stay low“ mit klaren Anpassungsregeln.
- Kontrolltermine (Follow-ups): Wirksamkeit, Nebenwirkungen, Feineinstellung von Dosis, Sorte, Einnahmezeit.
- Langzeitbetreuung: Dokumentation, Atteste, Rezeptanpassungen, sinnvolle Begleittherapien (Schlafhygiene, Bewegung, Stressreduktion).
Welche Fragen in der Sprechstunde besprochen werden können
- Indikation & Ziele: „Passt Cannabis zu meinem Beschwerdebild? Ich habe chronische Schmerzen, welche Verbesserungen sind realistisch?“
- Wirkprofil: Unterschiede zwischen THC, CBD, Terpene, Aldehyde, Ester „Entourage-Effekt“, Indica vs. Sativa.
- Form & Anwendung: THC-Vape vs. Cannabis-Öl vs. Cannabis-Kapsel vs. Cannabisblüte – Wirkeintritt, Wirkdauer, Steuerbarkeit.
- Dosierung & Timing: Tagesstruktur, Umgang mit Toleranz, Pausen, Uhrzeit oder situative Einnahme (Schmerzspitzen, Angst, Schlaf).
- Sicherheit: Nebenwirkungen, Fahrtauglichkeit, Arbeitsschutz, Sucht- und Missbrauchsrisiko, Pausen.
- Wechselwirkungen: Interaktionen von Cannabis-Medikamenten mit Antidepressiva, Gerinnungshemmern, Antikonvulsiva u. a.
- Alltag & Lebensstil: Sport, Ernährung, Koffein, Alkohol, Stressmanagement, Schlaf.
- Dokumente & Verlauf: Wann sollte eine Änderung in der Therapie stattfinden? Wann ist ein Therapietagebuch sinnvoll?
Schon Erfahrung mit Cannabis? Darum kann eine Sprechstunde trotzdem wertvoll sein
- Feinjustierung statt „Trial & Error“: Kleinste Änderungen in Sortenprofilen oder Dosis können Wirkung und Verträglichkeit stark beeinflussen.
- Therapiesicherheit: Früherkennung von Nebenwirkungen (z. B. Tagesmüdigkeit, Herzrasen, Angst) oder Interaktionen bei neuen Medikamenten.
- Zielorientierte Optimierung: Objektive Verlaufsdaten und begründete Einschätzung (Schmerztagebuch, Schlaf-Tracker) statt reines Bauchgefühl.
- Lebensphasen & Indikationen ändern sich: Stress, neue Diagnosen, OPs oder Reisen erfordern Anpassungen.
- Recht & Verkehr: Aktuelle Empfehlungen zu Fahren, Arbeitsplatz, Reisen – sicher bleiben, rechtssicher handeln.
Häufige Fehler – und wie Du sie vermeidest
- Zu schneller Dosisaufbau: Erhöht Nebenwirkungen → lieber langsam eindosieren.
- Unpassende Darreichungsform: Beispiel: nur Öle bei Schmerzspitzen – hier kann ein Vape für raschen Wirkungseintritt sinnvoller sein.
- Keine Wechselwirkungsprüfung: Immer Medikamentenliste mitbringen und Updates mitteilen.
- Fehlende Verlaufsdokumentation: Ohne Daten ist Optimierung schwer – kurze wöchentliche Check-ins helfen.
- Selbstmedikation ohne ärztliche Begleitung: Erhöht Risiken & Unsicherheit bei Rezept, Fahrtauglichkeit und Compliance.
Vorbereitung auf Deinen Termin – Checkliste
- Aktuelle Diagnosen, Befunde, Medikamenten-/Allergieliste (wenn vorhanden)
- Symptomtagebuch (Schmerz, Schlaf, Anspannung, Migräne-Tage etc.)
- Bisherige Therapien: Nutzen/Nebenwirkungen
- Alltagsziele (z. B. 30 % weniger Schmerzspitzen, Durchschlafdauer +1 h)
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