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Du liest: Cannabis und die LGBTQ+-Community: Eine gemeinsame Geschichte von Stigma und Solidarität

Jeden Juni färben sich Straßen und Schaufenster in Regenbogenfarben. Der Pride Month erinnert an den Aufstand in der New Yorker Christopher Street von 1969 und feiert eine Community, die jahrzehntelang um Anerkennung und Rechte kämpfen musste. Was dabei selten erzählt wird: Ein erheblicher Teil dessen, was heute als legaler Zugang zu medizinischem Cannabis gilt, wäre ohne den Einsatz queerer Aktivist:innen kaum denkbar. In diesem Artikel zeigen wir Dir, wie eng die Geschichte von Cannabis und der LGBTQ+-Community miteinander verwoben ist – und warum diese Verbindung in den USA bis heute lebendig ist, in Deutschland jedoch weitgehend im Verborgenen bleibt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Cannabis-Szene und die LGBTQ+-Community teilten lange dieselbe Erfahrung: gesellschaftliche Ausgrenzung, Stigma und Kriminalisierung.
  • Die AIDS-Krise der 1980er-Jahre machte Cannabis für viele Betroffene zu einem unverzichtbaren Mittel gegen Übelkeit, Appetitlosigkeit und Schmerzen.
  • Queere Aktivist:innen wie Dennis Peron und Mary Jane Rathbun („Brownie Mary“) ebneten in Kalifornien den Weg zur ersten Legalisierung von medizinischem Cannabis (Proposition 215, 1996).
  • In den USA sind Cannabis-Szene und LGBTQ+-Community bis heute eng vernetzt. In Deutschland fehlt diese Allianz – weil die Entkriminalisierung hier nicht aus einer Bürgerrechtsbewegung, sondern parteipolitisch und wissenschaftlich begründet vorangetrieben wurde.
  • Mit dem Konsumcannabisgesetz (KCanG) vom 1. April 2024 ist auch in Deutschland der private Umgang mit Cannabis in Grenzen erlaubt.

Zwei Communitys am Rand der Gesellschaft

Lange bevor sie zu Verbündeten wurden, teilten die Cannabis- und die LGBTQ+-Community vor allem eines: das Stigma. Beide existierten am Rand dessen, was als gesellschaftliche Norm galt, beide wurden kriminalisiert und aus dem öffentlichen Leben verdrängt. Wer offen schwul, lesbisch oder trans war, riskierte Job, Familie und Freiheit. Wer Cannabis konsumierte, machte sich strafbar. Diese geteilte Erfahrung von Verfolgung schuf eine Grundsolidarität, die später politisch tragfähig werden sollte.

Bis ungefähr 2012 waren beide Themen im gesellschaftlichen Mainstream weitgehend tabu. Erst danach setzte – zumindest in vielen westlichen Ländern – eine Normalisierung ein, die heute fast selbstverständlich wirkt. In den USA haben Kommentator:innen den nahezu parallelen Stimmungsumschwung bei der Ehe für alle und bei der Cannabis-Legalisierung immer wieder verglichen: zwei Anliegen, die binnen weniger Jahre vom gesellschaftlichen Abseits in die Mitte rückten. Dass diese Parallele kein Zufall ist, zeigt ein Blick auf die 1980er-Jahre.

Die AIDS-Krise als Wendepunkt

Anfang der 1980er-Jahre tauchten in den USA und weltweit die ersten Fälle einer rätselhaften, oft tödlichen Immunschwäche auf, die überproportional schwule Männer traf. Die Krankheit, die später den Namen AIDS erhielt, breitete sich rasant aus. Wirksame Medikamente gab es nicht – viele Infizierte starben binnen weniger Monate. Verschärft wurde die Lage durch massive Homophobie: Weil viele Verantwortliche AIDS als „Schwulenkrankheit“ abtaten, reagierten politische Institutionen und Gesundheitssysteme spät und unzureichend. Die LGBTQ+-Community blieb in ihrer größten Krise weitgehend allein.

Besonders belastend waren die Symptome im fortgeschrittenen Stadium: extremer Gewichtsverlust (das sogenannte Wasting-Syndrom), chronische Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schmerzen und die teils heftigen Nebenwirkungen der wenigen verfügbaren Medikamente. Genau hier kam Cannabis ins Spiel. Viele Betroffene stellten fest, dass die Pflanze den Appetit anregte, die Übelkeit dämpfte und Schmerzen linderte – Wirkungen, die auch wissenschaftliche Übersichten der damaligen Zeit beschrieben. Für stark ausgezehrte Menschen konnte ein gesteigerter Appetit buchstäblich über Leben und Tod entscheiden.

Das Problem: Cannabis war illegal. Wer es zur Linderung seiner Symptome brauchte, musste es sich auf dem Schwarzmarkt besorgen – in oft schlechter Qualität und unter ständiger Gefahr der Strafverfolgung. Da queere Menschen überproportional von HIV/AIDS betroffen waren, entstand in der Community ein dringendes, sehr konkretes Bedürfnis nach legalem Zugang. Aus medizinischer Not wurde politischer Aktivismus – und der LGBTQ+-Aktivismus begann sich personell und inhaltlich mit dem Kampf für eine liberalere Cannabis-Politik zu überschneiden.

San Francisco: Keimzelle einer weltweiten Bewegung

Das Zentrum dieser Entwicklung war San Francisco, insbesondere das Castro-Viertel – die inoffizielle Hauptstadt der queeren Welt. Hier verdichteten sich zwei Bewegungen zu einer.

Dennis Peron und der Cannabis Buyers Club

Eine Schlüsselfigur war Dennis Peron (1945–2018): Vietnam-Veteran der US-Luftwaffe, offen schwuler Mann und überzeugter Cannabis-Aktivist. Schon in den 1970er-Jahren engagierte er sich an der Seite von Harvey Milk (1930–1978), dem ersten offen schwulen Politiker in einem bedeutenden öffentlichen Amt Kaliforniens, der 1978 ermordet wurde. Perons Blick auf Cannabis veränderte sich grundlegend, als sein Lebenspartner Jonathan West an AIDS erkrankte. West nutzte Cannabis, um seine Symptome zu mildern. Als die Polizei das gemeinsame Haus durchsuchte und Peron verhaftete, sagte der schwer kranke West vor Gericht aus, das Cannabis gehöre ihm – und die Anklage wurde fallengelassen. West starb 1990, kurz nach seiner Aussage.

Dieser Verlust wurde für Peron zum Antrieb. Anfang der 1990er-Jahre gründete er gemeinsam mit Mitstreiter:innen den San Francisco Cannabis Buyers Club – die erste öffentliche Abgabestelle für medizinisches Cannabis in den USA. Der Club war weit mehr als das: Er funktionierte zugleich als Gemeindezentrum, Anlaufstelle und politischer Think Tank und versorgte in seiner Blütezeit Tausende Mitglieder, viele davon AIDS- und Krebskranke.

1991 organisierte Peron die Abstimmung über die San Franciscoer Proposition P – eine Resolution, die den Staat Kalifornien aufforderte, medizinisches Cannabis zuzulassen. Sie erhielt rund 79 Prozent der Stimmen und machte den überwältigenden Rückhalt für medizinisches Cannabis sichtbar. Auf dieser Grundlage arbeitete Peron weiter und wurde 1996 zum Mitverfasser der kalifornischen Proposition 215, auch bekannt als „Compassionate Use Act“. Trotz starker Gegenwehr fand der Vorschlag breite Unterstützung – unter anderem von Mediziner:innen, Krebsüberlebenden und HIV/AIDS-Patient:innen. Im November 1996 stimmten rund 55,6 Prozent der Wähler:innen zu. Kalifornien wurde damit zum ersten US-Bundesstaat, der medizinisches Cannabis legalisierte – ein Dammbruch, dem zahlreiche weitere Staaten folgten.

Peron wurde für seinen Aktivismus mehrfach verhaftet und angeklagt, von einem Polizisten sogar ins Bein geschossen. 2017 ehrte ihn der Stadtrat von San Francisco für sein Lebenswerk; vielen gilt er bis heute als „Vater des medizinischen Cannabis“. Peron starb 2018 an Lungenkrebs. Dass die moderne medizinische Cannabis-Bewegung im Schmerz eines schwulen Mannes ihren Anfang nahm, der seinem verstorbenen Partner ein Vermächtnis hinterlassen wollte, gehört zu den wenig erzählten Wahrheiten dieser Geschichte.

„Brownie Mary“: gelebter Aktivismus aus dem Backofen

An Perons Seite stand eine Frau, die zur Legende wurde: Mary Jane Rathbun (1922–1999), besser bekannt als „Brownie Mary“. Sie backte im San Francisco der 1980er- und frühen 1990er-Jahre cannabishaltige Brownies und verteilte sie – teils mit gespendetem Cannabis – kostenlos an Schwerkranke. Ihr Kundenstamm bestand zunächst überwiegend aus schwulen Männern, von denen viele an AIDS erkrankten. Bald erkannte sie, dass Cannabis auch Krebskranken half.

Ihr Einsatz brachte sie wiederholt in Konflikt mit dem Gesetz: Bei einer Razzia stellte die Polizei größere Mengen Cannabis sicher, Rathbun wurde zu Bewährung und gemeinnütziger Arbeit verurteilt – die sie ausgerechnet in einem Selbsthilfeprojekt für Menschen mit HIV/AIDS ableistete. Ab 1984 arbeitete sie ehrenamtlich auf der berühmten AIDS-Station (Ward 86) des San Francisco General Hospital und wurde dort 1986 als „Freiwillige des Jahres“ ausgezeichnet. Trotz weiterer Festnahmen ließ sie sich nicht beirren. Ihre öffentlichkeitswirksamen Verhaftungen trugen mit dazu bei, dass San Francisco den Besitz von medizinischem Cannabis schließlich als geringfügigstes Vergehen einstufte. 1997 wurden Rathbun und Peron gemeinsam zu Grand Marshals der San Francisco Pride Parade ernannt – eine symbolträchtige Würdigung der Verschmelzung beider Bewegungen. Brownie Mary starb 1999 im Alter von 76 Jahren.

Intersektionalität: queere People of Color im Aktivismus

Die Bewegung war nie nur weiß und männlich. Aktivisten wie Paul Scott, ein Schüler Perons, sorgten dafür, dass auch queere People of Color sichtbar wurden. Scott war an der Gründung einer Black-Gay-Pride-Organisation in Los Angeles beteiligt und schuf eine der ersten medizinischen Cannabis-Einrichtungen in Inglewood, die unheilbar Kranken durch Selbsthilfegruppen und sicheren, legalen Zugang half. Bis heute setzt er sich für soziale Gerechtigkeit und für queere People of Color in der Branche ein. Diese intersektionale Dimension ist wichtig, denn der Kampf um Cannabis war von Anfang an mit Fragen von Rassismus, Klasse und Teilhabe verwoben – nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines „War on Drugs“, unter dem in den USA bis heute überproportional Communitys of Color leiden.

Vom Tabu zum Mainstream

Die Geschichte zeigt ein bemerkenswertes Muster: Was als Anliegen zweier verfemter Minderheiten begann, wurde innerhalb einer Generation gesellschaftsfähig. Dieselben Mechanismen, die queeres Leben aus dem Schatten holten – Sichtbarkeit, persönliche Geschichten, beharrlicher Aktivismus –, halfen auch, Cannabis zu entstigmatisieren. Beide Bewegungen profitierten davon, dass Betroffene sich offen zeigten, statt sich zu verstecken.

Interessant ist, dass viele Autoritäten und Meinungsforscher:innen in den Jahren vor dem Umschwung die gesellschaftliche Zustimmung zu beiden Themen systematisch unterschätzten. Als die Stimmung kippte, geschah es deshalb schneller, als die meisten erwartet hatten. Der Vergleich „Cannabis ist die neue Ehe für alle“ wurde in den 2010er-Jahren zum festen Bestandteil der politischen Debatte in den USA.

Die Branche heute: queere Marken und ein Repräsentationsdefizit

Heute ist Cannabis in vielen US-Bundesstaaten ein Milliardenmarkt – und die LGBTQ+-Community ist daran als Konsumentengruppe stark beteiligt. Studien, etwa von New Frontier Data, zeigen seit Jahren, dass queere Menschen Cannabis im Schnitt häufiger konsumieren als heterosexuelle. Erklärt wird das unterschiedlich: durch das Erbe der Subkultur ebenso wie durch erhöhten Stress infolge von Diskriminierung und durch eine offenere Haltung gegenüber Selbstfürsorge und alternativen Therapien.

Bemerkenswert ist allerdings ein Ungleichgewicht: Während queere Menschen den Konsummarkt mit prägen, ist ihre Repräsentation auf der unternehmerischen und investiven Seite der Branche deutlich geringer – darauf weisen mehrere US-Analysen hin. Gleichzeitig gibt es Erfolgsgeschichten und gezielte Förderprogramme. In Massachusetts etwa erhalten Unternehmen, die von der dortigen LGBT Chamber of Commerce zertifiziert sind, bei der Lizenzvergabe Vorrang – ein Beispiel für gelebte Gerechtigkeit in der Lizenzpolitik.

Auch eine Reihe queer geführter Marken hat sich etabliert: von Getränkemarken wie Calexo über Sonder bis zu Pride Wellness, einer von trans Aktivisten mitgegründeten Marke, die einen Teil ihrer Einnahmen an ein LGBT-Zentrum in Los Angeles spendet. Genau hier setzt eine wichtige Debatte an: das sogenannte „Rainbow Washing“. Es ist eine Sache, im Juni Regenbögen ins Logo zu setzen – und eine ganz andere, das ganze Jahr über finanziell und politisch Verantwortung zu übernehmen. Echte Verbündete unterstützen marginalisierte Communitys mit ihrem Geld, ihrer Stimme und ihrer Zeit, nicht nur mit Symbolik.

Deutschland: ein anderer Weg, kaum Vernetzung

In Deutschland sieht die Lage spürbar anders aus – und das hat vor allem historische Gründe. Anders als in Kalifornien entwickelten sich Cannabis- und LGBTQ+-Politik hierzulande zeitlich versetzt. Als Cannabis es überhaupt auf die politische Agenda schaffte, waren zentrale Rechte der queeren Community bereits gesetzlich verankert. Die existenzielle Verknüpfung über die AIDS-Krise, wie sie San Francisco prägte, fehlte in dieser Form.

Entscheidend ist aber noch ein zweiter Unterschied: das Framing der Debatte. In den USA wurde der Zugang zu Cannabis als Bürgerrechtsfrage verhandelt – als Kampf einer marginalisierten Gruppe ums nackte Überleben, geführt mit denselben Mitteln und oft denselben Köpfen wie der LGBTQ+-Aktivismus. In Deutschland dagegen verlief die Entkriminalisierung nüchterner: Sie wurde überwiegend parteipolitisch ausgehandelt und gesundheits- sowie kriminalpolitisch begründet – mit Argumenten wie Jugend- und Verbraucherschutz, Qualitätskontrolle und der Austrocknung des Schwarzmarkts. Es gab keine identitätsstiftende Bürgerrechtsbewegung, die Cannabis und queeres Leben zu einer gemeinsamen Sache gemacht hätte. Genau das erklärt, warum hierzulande nie eine sichtbare Allianz entstand.

Auch der juristische Weg verlief eigen: Nachdem die Bundesrepublik zwischen 2004 und 2016 zahlreiche Prozesse gegen Cannabis-Patient:innen verloren hatte, lenkte die Politik nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ein. 2017 wurde das Betäubungsmittelgesetz geändert, sodass Schwerkranke Cannabis auf Rezept erhalten konnten. AIDS-bedingtes Wasting zählt dabei zu den anerkannten Anwendungsgebieten. Einen weiteren Einschnitt brachte das Konsumcannabisgesetz (KCanG), das am 1. April 2024 in Kraft trat: Seither dürfen Erwachsene in Deutschland in begrenztem Umfang Cannabis besitzen – bis zu 25 Gramm in der Öffentlichkeit und 50 Gramm zu Hause – und bis zu drei Pflanzen selbst anbauen. Seit dem 1. Juli 2024 sind zudem nicht-gewerbliche Anbauvereinigungen mit höchstens 500 Mitgliedern erlaubt. Medizinisches Cannabis bleibt davon getrennt geregelt und ist weiterhin auf Rezept erhältlich.

Eine sichtbare Allianz zwischen beiden Communitys ist daraus bislang nicht entstanden. Auf den großen deutschen Christopher-Street-Days suchst Du Cannabis-Themenwagen meist vergeblich, queere Magazine berichten nur sporadisch über das Thema, und auch viele Cannabis-Verbände sprechen die LGBTQ+-Community kaum gezielt an. Es gab zarte Annäherungen – etwa einen „Hanfblock“ auf einigen CSDs –, doch insgesamt gehen beide Lager bisher weitgehend getrennte Wege. Dabei wäre die politische Ausgangslage in Deutschland sogar günstig: Da sowohl LGBTQ+- als auch Cannabis-relevante Gesetze hier bundesweit gelten und nicht von Bundesland zu Bundesland variieren, ließen sich gemeinsame Anliegen leichter bündeln als im föderal zersplitterten US-System.

Fazit: Pride ist mehr als Regenbogen

Die Geschichte von Cannabis und der LGBTQ+-Community zeigt eindrücklich, wie aus geteiltem Leid solidarisches Handeln werden kann. Ohne den Mut von Menschen wie Dennis Peron, Mary Jane Rathbun und vielen namenlosen Aktivist:innen, die während der AIDS-Krise für den Zugang zu Cannabis kämpften, sähe die Legalisierungslandschaft heute anders aus. Ihr Einsatz entsprang keiner Lobbystrategie, sondern der dringenden Sorge um sterbende Freund:innen und Partner:innen.

Der Pride Month ist deshalb ein guter Anlass, an diese Wurzeln zu erinnern – und sie nicht auf Symbolik zu reduzieren. Echte Verbundenheit zeigt sich nicht im Regenbogen-Logo des Junis, sondern im ganzjährigen Engagement: in der Unterstützung queer geführter Unternehmen, in fairer Teilhabe an einer wachsenden Branche und im gemeinsamen Eintreten für eine Politik, die Menschen nicht dafür kriminalisiert, was ihnen hilft. Beide Bewegungen haben gezeigt, dass sich gesellschaftliche Tabus brechen lassen, wenn Menschen aufhören, sich zu verstecken. Diese Lektion verbindet sie bis heute.

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